Der Podcast von Radio Hagen
Erinnerung an Mitmenschen, zu Opfern der Nazis geworden
Veröffentlicht am 23.03.2026 / 12:00
In Hagen gibt es vor 20 Jahren die ersten Stolpersteine. Ca. 140 liegen schon, weitere 15 sind in Planung.
Aktuell organisiert der Geschichtsverein die Verlegungen. Selten kommen weniger als 80 Bürgerinnen und Bürger, viele Schulklassen sind dabei. Fast jeden Monat bekommt der Verein Mails von Personen oder Einrichtungen, die neue Stolpersteine verlegen oder finanzieren möchten, darunter auch Opferangehörige aus dem Ausland.
"Nur: Wir sind hoffnungslos überfordert. Wir haben einen regelrechten "Stau" von Stolpersteinen, weil wir als kleiner Verein mit nur 12 aktiven Mitgliedern die Recherche der Opferbiographien, die Bürokratie, die Kommunikation mit den Schulen und die Organisation des Rahmenprogramms nur schwer stemmen können."
Im Gespräch mit Robin Hiermer:
• Rudolf Damm, Vereinsvorsitzender und der einzige, der von Anfang an beim Projekt mitmacht.
• Pablo Arias, weil ich als Koordinator erklären kann, was muss alles passieren, bis ein Stein verlegt werden kann, welche wo liegen, etc.
• René Röspel, langjähriger Hagener Bundesabgeordneter und bei jeder Verlegung dabei